Dienstag, 27. Januar 2026

SHOT Show 2026: Sturm, Ruger & Co. (Ruger)

 

Ruger gehört zu den großen Waffenherstellern im US-amerikanischen Markt und wartet jedes Jahr zur SHOT mit interessanten Neuheiten auf. Aufgrund der Firmenübernahme von Anderson Manufacturing besitzt Ruger jetzt auch erweiterte Produktionskapazitäten für AR-15 Modelle. Ebenfalls neu in diesem Jahr ist die Patrol Variante der American® Rifle Generation II


Wenn es um Neuheiten zur alljährlichen SHOT Show geht, ist die Firma Ruger eine sichere Bank. Seit vielen Jahren bringt Ruger zur SHOT mindestens ein neues Waffenmodell auf den Markt, dass allgemeine Beachtung verdient hat. Ruger versteht es dabei maximale Qualität zu einem unschlagbar günstigen Preis anzubieten. Ruger beschränkt sich keineswegs nur auf „Produktkosmetik“, sondern bietet jedes Jahr wahre Innovation. Der Eigenanspruch ist, dem Endkunde eine Waffe zu übergeben, die sofort „Out-of-the-Box“ nutzbar ist. Was hier unweigerlich in den Sinn kommt, sind Pistolen, wie die neun Millimeter RXM (vorgestellt 2025) oder die Ruger LCP in .380 Auto. Oder Gewehre, wie die Ruger Precision Rifle RPR oder die Ruger American® Serie, welche in diesem Jahr Zuwachs durch eine Patrol Variante erhält. Natürlich darf ein AR-15 im Ruger-Portfolio nicht fehlen. Eine Lücke, die in 2026 durch die Harrier geschlossen wird.

Ruger® Harrier™ Rifle: Ein AR-15 aus dem
Hause Ruger. Im Laden für sagenhafte 699 US-Dollar


Ruger® Harrier™ Rifle
Die Möglichkeit einer effizienten AR-15-Fertigung erkaufte sich Ruger mit der Firmenübernahme des in Hebron, Kentucky ansässigen Familienbetriebs Anderson Manufacturing. Anderson verfügt als alteingesessener AR-Hersteller über die Produktionsstrecken und das qualifizierte Personal.
Das Harrier AR-15 wird es in zwei Ausstattungsvarianten geben: Als Modell 28600 mit einem mid-length Gassystem, einer durchgehenden Picatinnyschiene und MagPul-Anbauteilen. Sowie dem Modell 28601mit einem carbine-length Gassystem, Standard A2-Anbauteilen und einer nicht durchgehenden Picatinnyschiene. Beide Modelle sind eingerichtet im Kaliber 5,56NATO (5,56x45) und besitzen einen 16“-Lauf mit einem 1:8 Drall.
Der empfohlene Verkaufspreis der abgespeckten 28601-Variante liegt bei sagenhaften 699 US-Dollar.

Ruger American® Rifle Generation II Patrol:
Im Kaliber .338 ARC und einem 12,5“ Lauf


Ruger American® Rifle Generation II Patrol
Die Repetiergewehre der Ruger American® Serie bekommen in 2026 Zuwachs durch die Patrol Variante. Das System und der Lauf werden serienmäßig Cerakote beschichtet sein. Bemerkenswert ist die Kaliberpalette: Neben den weitverbreiteten Patronen .308 Win. und .223 Rem wird die Patrol auch in Kalibern wie der 6mm ARC, der .338 ARC und der neuen 7mm PRC erhältlich sein. Das Kaliber .338 ARC wird es auch in einer Short-Barreled Ausführung mit lediglich 12,5“ langen Lauf geben. Wodurch die Patrol eine Gesamtlänge von gerade einmal 86 Zentimeter erreicht. Sie besitzt ein 5/82-24 Mündungsgewinde und wird zu einem Preis von 869 US-Dollar über den Verkaufstisch wandern. Alle anderen Modelle mit 16“-Lauf werden für lediglich 769 US-Dollar angeboten.

Ruger American® Rifle Generation II Scout:
Ein Leckerbissen für alle Liebhaber des Scout-Konzepts


Ruger American® Rifle Generation II Scout

Die Ruger American® Scout dürfte bei Liebhabern des Scout-Konzepts Interesse wecken. Ausgestattet mit einer AR-Style Visiereinrichtung, einer verlängerten Picatinnyschiene und einem A2-Feuerdämpfer entspricht das Gewehr zumindest schon mal rein äußerlich dem urigen Scout-Gedanken nach Jeff Cooper. Dementsprechend Oldschool ist auch die Kaliberpalette mit den Patronen .308 Win, .223 Rem, der 7,62x39 sowie der in Europa wenig genutzten 350 Legend. Die Standard-Lauflänge beträgt 16,1“. Der Verkaufspreis liegt bei 929 US-Dollar.





Mehr dazu in "Waffenkultur" Nr. 86 ab 30. Januar



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