Dienstag, 16. September 2014

Langzeittest: Black Label M4 - Woche 01



Klickmaß der offenen A2-Visierung

Das Black Label hätte sich für die erste Trainingssitzung vielleicht besseres Wetter gewünscht. Der verregnete Tag tat dem Schießspaß allerdings keinen Abbruch.


Gesamtschusszahl: 140

Störungen Typ I: 0
Störungen Typ II: 0
Störungen Typ III: 0
Störungen Typ IV: 0


Das erste Schießen diente zur Überprüfung des Haltepunktes und zur Verifizierung der Klickverstellung der offenen Visierung. Das M4 kommt ab Werk einjustiert mit einem Fleckschuss auf 25 Meter.

Ablauf
Um das Maß der Klickverstellung zu ermitteln, wurden jeweils 3-Schuss-Gruppen abgegeben. Nach der ersten Gruppe wurde die Seitenkorrektur um 10 Klicks im Uhrzeigersinn verstellt. Danach das Korn um 5 Klicks im Uhrzeigersinn. Im Anschluss erfolgten zwei Verstellung um jeweils 10 Klicks gegen den Uhrzeigersinn an der Seitenkorrektur. Und zweimal 5 Klicks gegen den Uhrzeigersinn am Korn. Zuletzt noch einmal 10 Klicks im Uhrzeigersinn zur Seite. Bei den erzeugten acht Schussgruppen wurde jeweils der mittlere Treffpunkt bestimmt und die Abstände zueinander gemessen.



Ergebnisbetrachtung
In der Ergebnisbetrachtung ergibt sich für die offene A2-Visierung des Oberland M4 eine Klickverstellung seitlich von etwa 5 mm auf 25 m. Das Korn liefert pro Klick eine Treffpunktverlagerung von 14 mm auf 25 m. (Schützenfehler inklusive)



Die Höhenkorrektur im A2-Tragegriff wird grundsätzlich nicht zum Einjustieren gebraucht. Sie dient zur Erweiterung des Durchgehenden Visierbereichs. Zu Beginn der Einschießprozedur sollte darauf geachtet werden, dass die Stellschraube in der untersten Position steht. In einem zweiten Versuch ergab sich für die Stellschraube pro Klick eine Treffpunktverlagerung um etwa 5 mm auf 25 m. Das entspricht etwa 2 cm auf 100 m bzw. auf 500 m pro Klick 10 cm.



Geschossen wurde liegend vom Rucksack aus mit Munition des Fabrikats GECO 63 gr.
Der Standardabzug mit gemessenen 4 kg Abzugsgewicht bricht mit einer angenehmen Charakteristik. Eine Überarbeitung oder gar ein Austausch gegen einen „Matchabzug“ ist daher nicht vorgesehen. Der Hülsenauswurf ist sehr gleichmäßig, was sowohl auf ein perfekt gearbeitetes Gassystem schließen lässt, als auch auf einen hohen Qualitätsstandard der verwendeten Munition.






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Mittwoch, 10. September 2014

Langzeittest: Black Label M4 - Woche 00



Die Schwarze Seele

Die Entscheidung ist gefallen. Seit Anfang September befindet sich ein Oberland Arms Black Label M4 im Langzeittest. Wir werden die Waffe bis Ende 2015 nutzen.



Wir haben ein neues Gewehr, Munition und Magazine. Der nächste Langzeittest kann losgehen.


Black Label M4
Bei der Langzeittestwaffe handelt es sich um ein „Oldschool“-AR-15. Das Black Label M4 besitzt einen A2 Feuerdämpfer und den typischen A2 Kornträger. Gefolgt vom runden M4 Vorderschaft mit Deltaringhalterung. Die hintere Visiereinrichtung ist ein Standard A2 Tragegriff mit Lochkimme. Es ergibt sich ein militärtypisches Visierbild. Das Griffstück ist eine Eigenfertigung aus dem Hause Oberland im A2-Stil. Ebenso wie der 6-Positionen Schubschaft, den wir schon in Waffenkultur Nr. 16 näher beleuchtet hatten. Auch der Abzug ist ein Standardbauteil mit gemessenen 4 kg Abzugsgewicht. Der Lauf ist ein 14,5“ Lothar Walther Lauf. Die Dralllänge beträgt 1:7“. Beim Patronenlager handelt es sich um ein so genanntes OA-improved Lager, welches in der Black Label Serie nur für die Lauflängen 10,5“ und 14,5“ angeboten wird, nicht aber für die sportlich nutzbare 16,75“ Variante (M5). Die Zuführung erfolgt über M4 Rampen.
Dieses Gesamtpaket wechselt für 1.425 Euro den Besitzer. Im Lieferumfang, der auf 25 Meter eingeschossen Waffe, ist ein 20er-Kunststoffmagazin enthalten, ein hochwertiger Hartschalenkoffer mit Zahlenschloss und eine sehr umfangreiche Bedienungsanleitung im A6-Format.





Langzeittest
Alles in allem macht die Black Label M4 als neue Langzeittestwaffe einen rundum soliden Eindruck. Geplant ist, die Waffe bis mindestens Ende 2015 zu schießen. Sie wird auf Gewehrkursen von Akademie 0/500 als Leihwaffe zur Verfügung stehen, sowie fürs eigene Training und zum Absolvieren einiger Sonderübungen genutzt werden.
Große Umbaumaßnahmen sind nicht vorgesehen. Allerhöchsten wird die Visierung zeitweise ausgetauscht, bspw. gegen das neue Aimpoint Micro T-2. Der bereits installierte Trageriemen ist ein längenverstellbarer 2-Punkt-Trageriemen von BlueForceGear. Eine Sonderedition des Vickers-Sling im Tarnmuster Kryptek Highlander.
Auf einen 4-Rail-Vorderschaft wurde bei der Anschaffung bewusst verzichtet. Erfahrungen aus dem ersten Langzeittest ergaben keinen unmittelbaren Zusatznutzen durch die Picatinnyschienen, da keine Zusatzbauteile dort angebracht wurden. Ganz im Gegenteil: Die Rails wurden mit Abdeckplatten (sog. Rail Covers) versehen.
Auch dieser zweite Langzeittest soll die Leistungsfähigkeit der Waffe unter permanenten Gebrauch dokumentieren. Es handelt sich beim Waffentyp zwar wieder um ein AR-15, diesmal aber um eine direct impingement Variante und kein Kurzhubgaskolbensystem. Von besonderem Interesse wird hier sein, wie sich die systembedingt erhöhte Verschmutzung auswirkt bzw. ob diese überhaupt signifikanten Einfluss auf die Funktionszuverlässigkeit haben wird. Zu guter Letzt soll auch demonstriert werden, wie wenig Waffe für ein effizientes Training und einen gebrauchsorientierten Einsatz erforderlich ist. Die Erwartungshaltung an das Produkt des deutschen AR-15 Pioniers Oberland Arms ist entsprechend hoch.



 Die so genannten M4-Rampen helfen im Grenzbereich bei starker Verschmutzung oder Munitionsdefiziten Zuführstörungen zu vermeiden





Manchmal ist die einfachste Lösung auch die beste: Universelle Riemenhalterung à la Akademie 0/500



Technische Daten
Modell: Black Label M4, Gen. III
Hersteller: Oberland Arms, Huglfing, BRD
Waffenart: Selbstladebüchse (direct impingement)
Kaliber: .223 Rem
Lauflänge: 37 cm
Drall: 1:7“, rechts
Magazinkapazität: 10 Schuss und alle gängigen Magazine
Visierung: A-2 Standardvisierung
Visierlinie: 38 cm
Abzugsgewicht (bei Testbeginn): 4 kg
Gesamtlänge: 79 bis 88 cm
Gewicht: 3,3 kg
Preis: 1.425 Euro

Sonntag, 7. September 2014

Schießriemen (3): Der RS-2 Rifle Craft



Schießriemen können im Gegensatz zu reinen Trageriemen den Anschlag mit einer Langwaffe erheblich stabilisieren. Wir stellen drei Riemenmodelle vor, beschreiben die Montage am Gewehr und erläutern die Anwendung.


Der RS-2 Riemen von Rifle Craft ist die Eigenentwicklung eines Project Appleseed Teilnehmers. Diese Riemenkonfiguration vereint die Vorteile eines 2-Punkt-Riemens mit dem Zusatznutzen eines Schießriemens. Der RS-2 ist fest am Gewehr montiert. Die Waffe kann somit in diversen Tragehaltungen geführt werden. Soll der RS-2 als Schießriemen verwendet werden, ist weder ein Aushaken des Riemens noch das Formen eines Loops notwendig. Die Waffe wird einfach in Anschlag gebracht, während sich der Riemen dabei um den Oberarm legt. Die Größe des Riemens muss vorher auf die Körpermaße des Schützen abgestimmt werden.




Im Beispiel wurde der RS-2 an eine Tikka T3 TAC montiert, welche eine seitliche Aufnahme des Riemens erlaubt. Hierdurch wird das Anlegen des Schießriemens nochmals vereinfacht. Auch das Tragen der Waffe auf dem Rücken ist in dieser Variante angenehmer.






Teil (1): Der USGI-Websling
Teil (2): Der M1 Garand Lederriemen

Montag, 18. August 2014

Foto-Contest: Bild #6

„Vom Gefreiten bis zum General und für alle Truppengattungen“ ist der Titel dieser beiden Einsendungen. Herzlichen Dank dafür!



Freitag, 8. August 2014

Umhängetasche D.A. Messenger Bag von Helikon-Tex



Direct Action (D.A.) ist die neue Vertriebslinie von Helikon-Tex. Der polnische Ausrüster verarbeitet dabei ausschließlich Materialien von hoher Qualität, wie z.B. Cordura, YKK-Reißverschlüsse, Duraflex oder Climashield. Wir stellen den Messenger Bag vor.

Der 34 cm x 26 cm x 18 cm große D.A. Messenger Bag ist aus 500D Cordura gefertigt und wiegt leer 1,3 kg. Insgesamt stehen dem Nutzer ein Hauptfach mit zusätzlichem Innenfach sowie zwei Fronttaschen, zwei Seitentaschen, zwei Deckelfächer und ein Rückenfach zur Verfügung. Die Oberfläche ist mit Laser Cut Molle versehen. „Laser Cut Molle“ war eine der Neuheit zur IWA 2014. Molleschlaufen werden nicht mehr aufgenäht, sondern per Laser in das Material geschnitten, was einen deutlichen Gewichtsvorteil bringt. Der Boden der Tasche ist PVC-beschichtet. So kann der Messenger Bag auch einmal bedenkenlos im nassen Gras abgestellt werden. Ein Gummizug erlaubt die Befestigung einer Regenschutzjacke oder dergleichen.



Hauptfach
Das Hauptfach ist 9 cm breit und mit Flauschklett ausgekleidet. Somit kann der Anwender nach eigenem Bedarf weitere Innentaschen ankletten. Außerdem ist ein Schubfach in A4-Größe vorhanden, welches ein Ultrabook oder andere Klapprechner mit einer Diagonalen bis zu 39 cm aufnehmen kann. Verschlossen wird das Hauptfach mit einem für Messenger Bags typischen Deckel. Geschlossen wird dieser entweder über zwei Duraflex®-WooJin Schnallen oder auch nur durch einen großflächigen Klettverschluss.




Deckelfächer
An der Innenseite des Deckels ist ein Klarsichtfach angebracht, verschließbar mit einem Reißverschluss. An der Außenseite ist ebenfalls ein Reißverschlussfach für Kleinutensilien vorhanden.



Fronttaschen
Am Taschenkorpus befinden sich frontseitig zwei Mehrzwecktaschen zur Aufnahme von Büroutensilien vom Stift bis zur externen Festplatte. 



Seitentaschen
Eine der beiden Seitentaschen eignet sich zum Transport einer Trinkflasche bis zu 500 ml Inhalt. Für größere Flaschen ist sie etwas zu eng geschnitten.
Die zweite Seitentasche ist mittels Reißverschluss verschlossen. In ihr kann ein kleiner IFAK untergebracht werden. Der Stauraum ist nicht riesengroß, reicht aber für eine oder zwei Wundkompressen, Nitril Handschuhe, Trauma-Schere und etwas Leukoplast.



Rückenfach
An der dem Körper zugewandten Seite befindet sich schließlich noch ein Rückenfach, ebenfalls durch einen Zipper verschlossen. Vorzugsweise kann dieses Fach für den Transport von Handschuhen oder einer Mütze dienen. Härtere Gegenstände würden sich beim Tragen zu schnell negativ bemerkbar machen.



Tragesituation
Als Umhängetasche besitzt der D.A. Messenger Bag einen 5 cm breiten, längenverstellbaren Trageriemen mit einem verschiebbaren Polster. Mit einem Tragegriff kann die Tasche auch handtaschenähnlich getragen werden. Ein längenverstellbarer Hüftgurt fixiert die Tasche am Körper, sollte das die Situation erfordern. Der Hüftgurt kann aber auch entfernt werden. Die Trageweise ist symmetrisch, d.h. die Tasche ist für Links bzw. Rechts gleichermaßen geeignet.



Farbvarianten
Der D.A. Messenger Bag wird in insgesamt neun Farben angeboten. Neben den Grundfarben Olivgrün, Schwarz, Coyote und Shadow Grau ist er auch in diversen Tarnmustern erhältlich, wie bspw. PenCott® oder Multicam®.

Fazit
Wer eine Umhängetasche im Preissegment unter 100 Euro sucht, sollte sich den Direct Action Messenger Bag näher anschauen. Wie alle Helikon Produkte ist die Tasche solide verarbeitet und besitzt einige durchdachte Detaillösungen

Bezug bspw. über amazon

Mittwoch, 6. August 2014

Schießriemen (2): Der M1 Garand Lederriemen



Schießriemen können im Gegensatz zu reinen Trageriemen den Anschlag mit einer Langwaffe erheblich stabilisieren. Wir stellen drei Riemenmodelle vor, beschreiben die Montage am Gewehr und erläutern die Anwendung.


Der Klassiker. Dieser zweiteilige Schießriemen aus Leder war mehrere Jahrzehnte der Standard Gewehrriemen in den US-amerikanischen Streitkräften. Aktuell ist er manchmal noch an Scharfschützengewehren des Typs M-14 bzw. M-21 zu sehen. Er ist heute als gebrauchtes Originalteil oder neuwertige Replik für relativ wenig Geld erhältlich. Die Montage ist auf den ersten Blick etwas verwirrend, da er aus zwei Teilen besteht. In unserer Fotostrecke ist die Montageanleitung dargestellt. Im neuwertigen Zustand ist das Leder sehr steif und sollte mit einem Lederöl nachbehandelt werden. Zur Aufnahme eines M1 Garand Riemens sind Ösen mit einer Breite von 1,25“ erforderlich. Die Benutzung ist ebenfalls in einer Bildfolge dargestellt.














Teil (1): Der USGI-Websling
Teil (3): Der RS-2 Rifle Craft

Dienstag, 5. August 2014

Foto-Contest: Bild #5

vom Einsender betitelt mit "Passion". Vielen Dank!
 

Donnerstag, 31. Juli 2014

Foto-Contest: Bild #4

"Grundlagenliteratur" nennt das der Einsender. Das ist sehr treffend.




Mittwoch, 30. Juli 2014

Die Waffenkultur – Ausgabe 17 (Juli/August 2014)





Ausgabe 17 (Juli/August 2014)



Die Juli/August Ausgabe hat folgenden Inhalt:

Das LTR-Konzept: Savage Arms Mark II Camo in .22lfB
SRHT-Symposium: Spezielle Rettung aus Höhen und Tiefen
Akademie 0/500: Gewehrkurs CCO
Riemenvergleich: Schießriemen für Gewehre
Der Greifer: Ladegriff GRASPER für die SIG 55x
Standardübungen (11): 5-sec-Standard
Der Vielfraß: Multifunktionsdecke Jerven Bag
Direct Action: D.A. Messenger Bag von Helikon
Fighting Fit: Die ideale Trainingsplanung mit Dr. Till Sukopp
Porträt: mb-microtec ag
Buchvorstellung: Repräsentationen des Krieges und Small Wars, Far Away Places






Montag, 28. Juli 2014

Schießriemen (1): Der USGI Websling



Schießriemen können im Gegensatz zu reinen Trageriemen den Anschlag mit einer Langwaffe erheblich stabilisieren. Wir stellen drei Riemenmodelle vor, beschreiben die Montage am Gewehr und erläutern die Anwendung.

In einer Welt, die zunehmend geprägt wird von halbautomatischen Gewehren mit rückstoßarmen Kalibern haben Schießriemen an Bedeutung verloren. Zum Einsatz kommen überwiegend Trageriemen, die das Führen der Waffe in einer zweckmäßigen Bereitschaftshaltung gestatten. Insbesondere die längenverstellbaren Modelle VTAC von Viking Tactics und der Vickers Sling von BlueForceGear haben eine weite Verbreitung gefunden. Schießriemen, welche eine Schießposition stabiler machen, sind weitgehend obsolet geworden. Trotz alledem handelt es sich bei einem Schießriemen und dessen Anwendung um Basiswissen, über das jeder Gewehrschütze verfügen sollte.

Unterschiede
Ein Schießriemen unterscheidet sich von einem Trageriemen vor allem dadurch, dass man mit ihm eine Schlinge, den so genannten Loop formen kann. Dieser Loop wird am Unterstützungsarm fixiert. Durch die Riemenspannung, die sich zwischen Oberarm und Unterstützungshand aufbaut, wird der Anschlag extrem stabilisiert. Der Schütze kann sein Gewehr auch über einen längeren Zeitraum sehr ruhig halten. Und das in jeder Schießposition: Stehend, kniend, sitzend mit all seinen Varianten, Hocke und Liegend. In diesem Fall spricht man von einem Loop-Sling, der stabilsten Form, einen Schießriemen einzusetzen. Einen Loop-Sling anzulegen, erfordert ein wenig Zeit und Übung. Die etwas schnellere Alternative ist der Hasty-Sling, der unter bestimmten Voraussetzungen auch mit den oben genannten Trageriemen zu bewerkstelligen wäre. Der Zeitvorteil wird hier jedoch mit einer geringeren Stabilität des Anschlags erkauft.




USGI Websling
Der zumeist olivgrüne Riemen ist aus Baumwolle oder Nylon gewebt. Er ist gebraucht oder neuwertig schon für 15 Euro erhältlich. Er ist einfach zu montieren und einfach zu benutzen. Insbesondere für Kleinkalibertrainingswaffen ist er eine gute Wahl. Der USGI Websling kann jedoch auch an Gewehren mit stärkeren Kalibern montiert werden und sogar am AR-15. Für diesen Riemen sind Ösen mit 1,25“ Breite erforderlich. Im Auslieferzustand kommt er meist als einfacher Riemen ohne Schlingen oder Loops. Er müsste daher vor der Montage an die Waffe wie auf den Bildern dargestellt vorbereitet werden. Am hinteren Ende muss die Möglichkeit geschaffen werden, einen Loop zu formen. Die Länge des Riemens wird einmalig an die Körpergröße des Schützen angepasst. Wird der USGI Websling nicht als Schießriemen verwendet, wird der Metallhaken in die hintere Öse der Waffe eingehakt und der Sling dient als Trageriemen. Montageanleitung und Benutzungshinweise sind als Fotostrecke dargestellt. 








Teil (2): Der M1 Garand Lederriemen
Teil (3): Der RS-2 Rifle Craft

 Mehr dazu ab 30. Juli  in Waffenkultur Nr. 17

Sonntag, 27. Juli 2014

Foto-Contest: Bild #3

Die 1. Auflage mit einem OA-15
Danke an den Einsender!




Donnerstag, 24. Juli 2014

Foto-Contest: Bild #2

Die 2. überarb. Auflage mit einem guten Tröpfchen.
Danke für die Einsendung des Bildes.



Montag, 21. Juli 2014

Foto-Contest: Bild #1



Ein Leser reichte hier Fotos ein, auf denen das Buch „Feuerkampf & Taktik“ apart in Szene gesetzt wurde.
Diese Idee greifen wir auf und veranstalten einen Foto-Contest. Schickt uns Eure Fotos auf denen das Buch zu sehen ist; im Einsatz oder als Stillleben arrangiert. Die besten Schnappschüsse werden mit einem signierten Freiexemplar der 3. oder 4. Auflage prämiert.

Einsender und Urheber stimmen der Veröffentlichung zu. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.



"Feuerkampf & Taktik" Foto-Contest #1

Dienstag, 15. Juli 2014

Imwoid - Neues Messer von Oberland Arms



Oberland Arms kündigt ein neues Messer an: Den Imwoid Sepp. Allen, die mit folkloristischer Mundart nicht vertraut sind; „Imwoid“ bedeutet wohl so viel wie „Im Wald“. Oder ganz einfach ins Hochdeutsche übertragen: Ein Messer für draußen.

Für draußen und für unterwegs ist es tatsächlich geeignet. Denn mit seiner feststehenden Klinge unter 12 cm unterliegt es keiner Tragebeschränkung. Die Klinge besteht aus D2 Stahl mit schwarzer PVD-Beschichtung.



Der Griff besitzt eine Duotone G10 Beschalung und soll nach Herstellerangaben sehr tragefreundlich ohne aggressive Checkerings sein. Jedes Messer wird mit einer Kydexscheide ausgeliefert.



Der Lieferbeginn soll ab der KW 35 starten. Der Verkaufspreis des Imwoid Sepp liegt bei 169 Euro.

Technische Daten
Klingelänge 95mm
Klingenstärke 3,7mm
Klingenbreite ca. 30mm
Material D2 Werkzeugstahl 58-59 HRC
Flachschliff
PVD schwarz
Grifflänge ca. 110mm
Griffstärke ca. 14,8mm
G10 oliv mit 0,8mm spacer aus G10 orange
Griffschalen mit 2 Hohlschrauben

Bezug über:

Montag, 7. Juli 2014

Feuerkampf und Taktik, 4. Auflage



Die anhaltend hohe Nachfrage zu „Feuerkampf & Taktik“ machte eine 4. Auflage erforderlich, welche ein unveränderter Nachdruck der 3. Auflage vom Juli 2012 ist.

In Gesprächen mit Ausbildungsverantwortlichen von Militär und Polizei zeigt sich, dass Inhalte und Lehrmeinung des Buches zum Teil auch Einzug in behördliche Schießausbildung halten. Dieser Trend ist positiv zu bewerten. Schießausbildungskonzepte sollten auf Einfachheit und Minimalismus beruhen und die Eigenverantwortung des Schützen stärken. Darüber hinaus sollten sie robust, doktrinfrei und kohärent sein.

Wenn „Feuerkampf & Taktik“ diesen Trend unterstützen kann, dann wiegt das schwerer als ausschließlich hohe Verkaufszahlen.

Die 4. Auflage wird unverändert zu einem Ladenverkaufspreis von 24,95 € angeboten.






Feuerkampf & Taktik
von Henning Hoffmann


Broschiert: 288 Seiten
Verlag: dwj Verlags-GmbH, 4. Auflage (Juli 2014)
ISBN: 978-3936632712
Preis: 24,95 €