Dienstag, 27. August 2019

Langzeittest: Black Label M4 – Nr. 145


Neuer Lauf - 500 Meter

Gesamtschusszahl: 13.400 + 50 = 13.450
Davon mit SD: 860
Neuer Lauf bei: 13.400

Störungen Typ I: 0
Störungen Typ II: 0
Störungen Typ III: 0
Störungen Typ IV: 0



In den Sommermonaten erhielt das Black Label M4 einen neuen Lauf. Im Gegensatz zum Originallauf, der knopfgezogen war, besitzt die Waffe jetzt einen geschmiedeten 14,5“ Lauf ebenfalls aus dem Hause Lothar Walther.
Wie der Originallauf auch hat der geschmiedete Lauf einen 7“ Drall und ein (militärisches) 5,56-Patronenlager.

In der ersten Trainingssitzung wurde die Waffe mit dem Vortex Razor HD 1-6x24 eingeschossen und auf der 500-m-Bahn getestet. Verwendet wurde die neue Munition von RUAG .223 Remington FMJ SX mit einem 55gr-Vollmantel-Geschoss sowie den schadstofffreien SinTox®-Zündelementen.

Die Vo lag bei 886 m/s
die V300 bei 520 m/s
und die V500 bei durchschnittlich 407 m/s

Die Waffe erzeugte Streukreise zwischen 20 und 30 Zentimeter; was einer Streuung von 0,4‰ bis 0,6‰ entspricht.

Wie sich der neue Lauf im Praxisgebrauch bewährt, wird sich in den nächsten Wochen auf verschiedenen mehrtägigen Schießveranstaltungen zeigen.


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Donnerstag, 22. August 2019

Multifunktionswerkzeug NexTool Flagship 2.0


Der Hersteller Nextorch bringt eine Weiterentwicklung seines Multi Tool Flagship auf den Markt. Das 2.0 ist eine Kampfansage und setzt die etablierten Hersteller unter Zugzwang. Und das nicht nur wegen des günstigen Preises



Multifunktionswerkzeuge im Hosentaschenformat bilden einen eigenen Markt von großer Produktvielfalt. Jeder Messerhersteller hat mindestens eines dieser Multi Tools im Programm. Wer in diesem Segment noch punkten will, muss innovativ sein, auf die Einsatzerfahrung seiner Anwender hören, Qualität bieten und nicht zuletzt im Preiskampf die Nase vorn haben. Nextorch hat in all diesen Bereichen seine Hausaufgaben gemacht.



Sechs Gründe
Es gibt sechs Gründe, die für das Flagship 2.0 von Nextorch sprechen:
1.) Es unterliegt keinem Führverbot gemäß §42a WaffG, da die Klinge nicht arretiert
2.) Es besitzt eine große federgelagerte Schere
3.) Die Zangenklingen können getauscht werden
4.) Es ist mit einem Torx-Schraubendreher komplett zerlegbar und somit gut zu reinigen
5.) Es besitzt einen Hosenclip
6.) Mit einem Preis von 59,95 Euro ist es unschlagbar

Multi Tools
Jeder, der Multi Tools gern verwendet, hat ein Exemplar von Victorinox, Gerber oder den US-amerikanischen Klassiker Leatherman im Bestand; oder zumindest schon einmal davon gehört. Die emotionale Bindung an eine Marke ist hier nicht selten kaufentscheidend. Jedes dieser Werkzeuge hat seine Vorzüge aber auch Nachteile.
Nach einer ersten Inaugenscheinnahme stellt man fest, dass der Newcomer Nextorch zum einen die Vorzüge mehrerer Modelle kombiniert und andererseits unnötige Sachen einfach weglässt.



Das Flagship 2.0
Die Multi Tools von Nextorch heißen NexTool. Die aktuelle Version ist das KT5020 oder auch Flagship 2.0.
Anstatt mit einer Gürteltasche wird das Flagship 2.0 mit einem Hosenclip geliefert. Die zweite Besonderheit ist der Nano-Keramik Glasbrecher, wie er auch im Lampenkopf der Kompakttaschenlampe Nextorch TA30 verbaut wird. Der Glasbrecher befindet sich an einer Stirnseite außen. Er kann somit zum Einsatz gebracht werden, ohne das Tool öffnen zu müssen.



Schere und Zange
Insgesamt besitzt das NexTool 15 Werkzeuge. Schere und Zange sind beide federgelagert. Die Schere hat dabei eine sinnvolle Größe, um sie auch wirklich als Schere nutzen zu können. Die Drahtschneider der Zange können per Torx-Dreher problemlos ausgetauscht werden, sollte sie durch dauerhaften Gebrauch oder Missbrauch einmal stumpf geworden sein.
Der gerade Schenkel der Schere verfügt als sinnvolle Ergänzung über einen Maßstab in Zentimeter und Zoll-Einteilung.



Klinge und Säge
Im Gegensatz zur Klinge arretiert die Säge über eine Sperrklinke. Das Arbeiten mit dem Sägewerkzeug wird dadurch etwas handhabungssicherer. Der Umstand, dass die Klinge nicht arretiert, macht das Flagship 2.0 „§42a konform“. Es fällt nicht unter das Führungsverbot gemäß §42a Abs. 2 Nummer 3 oder §42a Abs. 3 WaffG. Die Länge der Messerklinge beträgt weniger als die gesetzlichen reglementierten zwölf Zentimeter. Dadurch wird das Multitool zum sicheren Begleiter und hält jeder Kontrolle stand.



Gurtschneider und Öffner
Die ausklappbaren Kleinteile sind der obligatorische Dosenöffner, der Schlitzschraubendreher mit Kapselheber sowie ein Gurtschneider.

Fazit
Das Multi Tool von Nextorch überzeugt in Funktion und Qualität auf ganzer Linie. Mit 60 Euro Verkaufspreis ist das Flagship 2.0 etwa halb so teuer, wie vergleichbare Tools der Premiumhersteller aus USA und der Schweiz. Diese dürften mittelfristig deutliche Markanteile an Nextorch verlieren.



Service

Technische Daten
Maße geschlossen (LxBxH): 11 x 4 x 2,2 cm
Länge geöffnet: 16,3 cm
Gewicht: 245 g

Funktionen
Zange mit Federmechanismus aus 3Cr13 Stahl
Messer aus 5CR15MOV-Edelstahl (§42a konform)
Säge
Phillips-Kreuzschlitz-Schraubendreher
Seil-/ Gurtschneider
Abisolierzange
Dosenöffner
Flaschenöffner
Schlitzschraubendreher
Glasbrecher aus Nano-Keramik
Schere mit Federmechanismus aus 420J2 Edelstahl
Zentimeter / Zoll-Maßstab

Mittwoch, 14. August 2019

Flinte Homedefense mit Akademie 0/500®


Die Flinte als Interaktionsmittel mit meiner Umwelt: Der zweitägige Kurs Flinte Homedefense mit Akademie 0/500® setzt neue Maßstäbe im Bereich des robusten und effizienten Umgangs mit dem Werkzeug Flinte



Von Arne Mühlenkamp

85 Prozent aller Einsatzszenarien mit Flinten sind nach zwei Schuss beendet. Das stimmt hoffnungsvoll. Eine möglichst große Magazinkapazität ist demnach kein Kaufkriterium für Flinten zur Heimverteidigung. Am Ende reicht sogar eine Doppelflinte als typische Vertreterin der Generation 1 unter den Flinten. Auch der Zweitageskurs Flinte Homedefense ließe sich mit einer Doppelflinte absolvieren. Entsprechenden Nachladefleiß des Anwenders vorausgesetzt.
Um ein Vielfaches einfacher gestaltet sich die Kursteilnahme jedoch mit einer Repetierflinte (Vertreterin der Generation 2). Repetierflinten sind grundsätzlich simpel in ihrer Handhabung, verdauen alle Munitionssorten und selbst Röhrenmagazine, die nicht über die volle Länge des Laufs reichen, bieten mehr Kapazität als die zwei Schuss einer Doppelflinte. Bei großer Realitätsnähe im Kurs zeigt sich, dass eine Magazinkapazität von vier bis fünf Patronen für alle Übungen ausreichend ist.
Beliebt, allerdings nicht immer mit einem Zusatznutzen verbunden, sind Selbstladeflinten mit Röhrenmagazin (Generation 3). Der Anwender erhofft sich gemeinhin einen Vorteil aufgrund der Selbstladefunktion. Erkauft wird dieser vermeintliche Vorteil mit zusätzlichen Funktionsteilen, die ihren Dienst versagen können, mehr Ausbildungsaufwand erfordern und damit der Anwenderfreundlichkeit entgegenstehen. Nicht nur in Stresssituationen, wie sich immer wieder zeigt.

Die Größenangaben von Buck-Shot auf einer Federal Verpackung. Im Einsatz (und beim Training) sollte immer zur Körnung 00- oder 000- gegriffen werden


Ladetätigkeiten
Wie bei Kursmodulen von 0/500® üblich, müssen auch beim Flintenschießen alle Schießtechniken und Waffenmanipulationen einem robusten Anspruch genügen. Das heißt, sie müssen einfach erlernbar sein; das spart Ausbildungszeit. Sie müssen universell einsetzbar sein; das reduziert die Komplexität, aus mehreren Techniken auswählen zu müssen. Vor allem aber bedeutet robust, auch noch bei Dunkelheit, bei Kälte, unter Zeitdruck sowie dem Einfluss von Angst einsatzfähig zu bleiben. Dieser Ausbildungsansatz zeigt sich bspw. bei Ladetätigkeiten. Es ist grundsätzlich nicht sinnvoll, eine Schrotpatrone zum Nachladen lediglich mit zwei Fingern zu halten. Die Schrotpatrone sollte zum Nachladen schon in der Vorratstasche mit der Faust gegriffen werden und in der Faust zum Nachladeschacht geführt werden.

Eine einfache Büchsenvisierung auf dem Lauf reicht für die meisten Einsatzzwecke aus. Riemenaufnahme per Fallschirmschnur oder über eine CNC-gefräste Öse: Das bleibt dem Anwender freigestellt


Repetiervorgang
Während der gesamten Ausbildung wird immer darauf geachtet, den Repetiervorgang mit Vorderschaftrepetierflinten zu einem festen Zeitpunkt im Ablauf der vier Grundfertigkeiten zu implementieren. Der Repetiervorgang wird unmittelbar nach der Schussabgabe bei hinten gehaltenem Abzug eingeleitet. Ist das Repetieren abgeschlossen, wird ein Trigger Reset durchgeführt. Mit dieser Technik verbessert der Flintenschützen einerseits seine Abzugskontrolle. Anderseits macht er das Nachladen seiner Repetierflinte zu einem festen Bestandteil der Schussabgabe und damit zu einer Gewohnheit. Das Ziel ist auch hier, seine eigene Waffe immer in Feuerbereitschaft zu halten.

Wirkungszonen: Die gewünschte Wirkungszone B beginnt bei der Mossberg 590 A1 bei Verwendung von GECO Postenschrot bei sieben Meter und endet bei etwa zwölf Meter


Wirkungszonen
Mit der Wirkungszonenmethode wird die Streuung der Posten in die Zonen A oder B bzw. C klassifiziert. Zone A beschreibt eine faustgroße Streuung. Zone C beschreibt die Streuung, wenn einzelnen Posten ein A4-Blatt nicht mehr treffen. Zone B liegt dazwischen und bedeutet die optimale Einsatzzone für eine Flinte.
Das Bestimmen der Wirkungszonen nimmt bei Flintenkursen von Akademie 0/500 einen relativ breiten Raum im Lehrplan ein. Zu Recht. Die effektive Einsatzdistanz seiner Flinte in Verbindung mit der favorisierten Schrotsorte zu kennen, ist absolutes Basiswissen des Flintenanwenders. Die primäre Einsatzmunition für Flinten ist Postenschrot. Der Anwender sollte hier immer zur größten Körnung greifen. Das sind je nach Hersteller acht oder neun Millimeter, bzw. im US-amerikanischen Sprachgebrauch die Größe 00-Buck oder 000-Buck.
Des Weiteren ist es für den praktischen Einsatz unabdingbar, zu wissen, ab welcher Schussdistanz die Streuung so groß wird, dass ein oder mehrere Posten die Zielgröße von etwa 20 mal 30 Zentimeter nicht mehr sicher treffen. Der Tipp für Teilnehmer ist, die Postenschrot Laborierung zum Kurs mitzubringen, die auch im Einsatz Verwendung finden soll. Hier der preisgünstigen Kaufempfehlung des Händlers zu folgen, entpuppt sich meist schon während des Kurses als grober Fehler.



Munitionswechsel
Immer wiederkehrender Ausbildungsinhalt ist auch der Wechsel der Munitionsart – von Schrot auf Flintenlaufgeschoss und zurück. Nach der Prämisse „eine Flinte ist kein Gewehr“ wird grundsätzlich eine höchstmögliche Feuerbereitschaft mit Posten umgesetzt. Sollte die Entfernung jedoch außerhalb der möglichen Einsatzdistanz liegen (Wirkungszone C), ist ein schneller Wechsel der Munitionssorte unabdingbar. Dabei wird lediglich ein Flintenlaufgeschoss zugeführt und verschossen, hat der Schütze nicht getroffen wiederholt er den Vorgang. Patronenzählerei ist keine robuste Option. Am Ende folgt der gesamte Kursinhalt einer Leitlinie: Den größten Vorteil der Flinte (Streuung) gilt es voll auszuspielen.

Nach drei Ladungen Buck-Shot würde nicht nur ein Poloshirt unmotiviert rumhängen


Waffenwechsel und Supine
Der Vormittag des zweiten Kurstages ist für die Teilnehmer besonders fordernd. Die Ausbildung findet an verschiedenen Stationen statt, an denen insgesamt vier Themen besprochen werden: Der Waffenwechsel von Flinte zu Pistole, das Schießen aus Rückenlage; sog. Position Supine, das Nutzen bzw. Nehmen von Hausecken sowie der Flintenschuss in absoluter Nahdistanz. Diese Themenkomplexe von jeweils 30 bis 45 Minuten sind sehr kompakt. Die Teilnehmer benötigen nicht nur eine hohe Auffassungsgabe, sondern auch solide Vorkenntnisse im sicheren Umgang mit Schusswaffen insbesondere der Pistole. Außerdem kostet das Schießen aus Rückenlage mit einer Flinte etwas Überwindung.

Eine schnöde Umhängetasche, die bis zu 20 oder 25 Postenschrot Kartuschen fasst, kann griffbereit gelagert werden. Auch direkt neben der Flinte, wenn es die Gesetzeslage zulässt


Munitionsträger
Der Zubehörmarkt bietet eine Vielzahl an Vorratsbehältnissen für Flintenmunition. Gürtel oder Gewehrriemen mit Patronenschlaufen oder Patronenclips, Chest-Rigs mit zum Teil sehr durchdachten Details, Schrotpatronen-Caddies als Paddle-Holster oder Munitionshalterungen direkt am Gehäuse oder Schaft der Flinte.
Was sich während des zweitägigen Kursprogramms auffallend gut bewährt hat, ist die Hosentasche. Voraussetzung für einen Munitionsträger ist, dass Flintenlaufgeschosse und Postenschrot getrennt voneinander geführt werden können. Anstatt teure Ausrüstung zu beschaffen, entschieden sich im Kurs mehrere Teilnehmer zum Kauf einer zivilen, kleinen Umhängetasche, die groß genug ist, um etwa 20 Buck-Shot Patronen aufnehmen zu können. 

Im Kunststoffschaft einer Mossberg 500 / 590 können zusätzlich zweimal zwei Flintenlaufgeschosspatronen für den schnellen Munitionswechsel untergebracht werden


Bedienkonzept Mossberg
Repetierflinten des Herstellers Mossberg zeigten im Kurs Handhabungsvorteile. Zum einen besitzt der Ladeschacht keinen Ladelöffel. Patronen lassen sich dadurch einfacher in das Röhrenmagazin drücken. Der Bewegungsablauf für ein direktes Entladen aus dem Röhrenmagazin heraus, ist somit ebenfalls leichter zu bewerkstelligen. Der Sicherungsschieber einer Mossberg ist ergonomisch sinnvoll auf dem Gehäuse platziert und kann mit dem Daumen bedient werden. In einigen Ausführungen besitzt der Kunststoffschaft links als auch rechts zwei Öffnungen, in die jeweils zwei Reservepatronen geschoben werden können. Je nach Einsatzkonzept bietet es sich an, diese Reservehalter mit Flintenlaufgeschossen zu bestücken und 00-Buck-Shot in einer kleinen Umhängetasche mitzuführen.
Die Büchsenvisierung der Mossberg 590 A1 hat sich im Kurs außerordentlich gut bewährt.

Die Mossberg besitzt keinen Ladelöffel. Patronen lassen sich dadurch einfacher ins Röhrenmagazin drücken


Das Patronenlager
Das Patronenlager der meisten modernen Flinten ist für das Kaliber 12/76 ausgelegt. Die Zahl 76 gibt dabei die maximale Länge der Kartusche nach dem Abschuss an. Werden aus einer Flinte überwiegend kürzere Ladungen (12/60 oder 12/65 oder ähnliches) verschossen, setzt sich im vorderen Bereich des Patronenlagers, welcher nicht durch die Kartusche belegt ist, Pulverschmauch ab. Diese Schmauchablagerungen führen regelmäßig zu Funktionsstörungen, wenn einsatzbedingt wieder längere Ladungen verschossen werden müssen. Die Hülse wird nach dem Abschuss nicht ausgezogen, weil sie im Patronenlager durch den Pulverschmauch verklebt. Der Anwender sollte das Patronenlager seiner Flinte regelmäßig mit einer Patronenlagerreinigungsbürste säubern.

Kürzere Ladungen (12/60 oder 12/65 oder ähnliches) führen zu Schmauchablagerungen im Patronenlager. Funktionsstörungen beim Verschuss von längeren Ladungen können die Folge sein


Zugangsvoraussetzungen
Eine erfolgreiche Teilnahme am Kurs Pistole 1 ist unabdingbare Zugangsvoraussetzung. Die partiellen Lehreinheiten für Pistole in diesem anspruchsvollen 2-Tageskurs sind ohne vorherige Ausbildung nicht nutzenstiftend zu bewältigen.
Der Munitionsansatz für beide Tage beträgt einhundert Schuss Postenschrot, einhundert Schuss Flintenlaufgeschoss sowie einhundert Schuss Pistole.

Die Büchsenvisierung der Mossberg 590 A1 liefert gute Treffer bis 50 Meter. Munition GECO Flintenlaufgeschoss


Fazit
Die Lehrinhalte des Flinte Homedefense suchen in Europa ihresgleichen. Der Kurs steht denen von US-Größen, wie Tactical Response oder des verstorbenen Altmeisters Louis Awerbuck in nichts nach. Die Teilnehmer lernen alles, was man für den Umgang mit einer Flinte im Heimgebrauch wissen muss.

Termine 2020
Der Kurs Flinte Homedefense findet nur ein- bis zweimal pro Jahr statt. Die nächsten Termine sind für Frühjahr 2020 geplant. Austragungsorte sind entweder die Schweiz oder Tschechien.