Montag, 5. Oktober 2026

Langzeittest: Black Label M4 – Nr. 176

 

Wiedermontage LPV, Oktober 2026

Gesamtschusszahl: 20.230 + 20 = 20.250
Davon mit SD: 860
Neuer Lauf bei: 13.400
Neuer Abzug bei: 16.900

Störungen Typ I: 0
Störungen Typ II: 0
Störungen Typ III: 0
Störungen Typ IV: 0




Der letzte Ausritt des Black Label M4 ist schon einige Zeit her. Die Waffe wurde beim letzten Mal mit Kimme-Korn Visierung geschossen. In Vorbereitung auf einen Fortgeschrittenkurs, wobei das M4 als Leihwaffe dienen soll, wurde das OA Sharp Sight wieder aufgesetzt und eine Haltepunktüberprüfung durchgeführt.



Ohne Haltepunktverlagerung
Eine Neujustierung der Waffe war nicht erforderlich. Wird eine eingeschossene Optik beim Wiederaufsetzen wiederholgenau montiert, ist eine Haltepunktverlagerung ausgeschlossen.
Das erfordert allerdings eine methodische Herangehensweise bei der Erstmontage der Optik.
Der Picatinny-Slot, in den die Optik gesetzt wird, sollte gekennzeichnet sein. Somit kann bei der Wiedermontage der identische Slot genutzt werden.
Die Anschlagsrichtung im Slot sollte immer nach vorn sein. Und letztlich sollte die Montage immer mit demselben Anzugsmoment befestigt werden.



Eine ausführliche Beschreibung dieser Methode kann im Beitrag „Wiederholgenaue Montage einer Optik“ von 2021 nachgelesen werden.

Zur Haltepunktüberprüfung wurde die 25-m-Methode genutzt. Sowie ein Kontrolldurchgang auf fünfzig Meter, ob wirklich ein 50-m-Fleckschuss vorliegt.



Neue Munition & Anfangsgeschwindigkeit
Erstmalig wurde das Black Label M4 mit der (relativ) neuen SWISS P (ID-1) 3,6 Gramm (55 gr.) betrieben.
Die Patrone erzeugt aus dem 14,5“-Lauf des M4 eine durchschnittliche Anfangsgeschwindigkeit von 900 Meter pro Sekunde. Mit einer Standardabweichung von elf Meter pro Sekunde bei 14 erfassten Schüssen. Geringste Vo: 871 Meter pro Sekunde. Schnellste Vo: 916 Meter pro Sekunde.
Das entspricht etwa 1.450 Joule Mündungsenergie.