Ab Dezember 2026 werden erste US-Einheiten in Fort Bragg offiziell mit dem neuen Sturmgewehr M8 (6,8x51mm) ausgestattet. Das M8, welches bisher als Versuchsversion XM-8 bezeichnet wurde, ist eine Weiterentwicklung des XM-7 und basiert auf der SIG Sauer MCX Spear
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| Die weiterentwickelte M8-Version hat einen 11"-Lauf Die Schließhilfe (Forward Assist) wurde weggelassen |
Als vor etwa drei Jahren die ersten Testreihen im Rahmen des NGSW-Projekts (Next Generation Squad Weapon) begannen, wurden sehr schnell Verbesserungsvorschläge der Soldaten laut: „Zu lang, zu schwer…“. Das neue Sturmgewehr, welches das (seit über dreißig Jahren in Verwendung befindliche) M4 ablösen soll, war über ein Kilogramm schwerer, als die einsatzerprobte Colt-Variante im Kaliber 5,56x45mm.
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| Ebenso ist der Schaft nicht mehr zur rechten Seite klappbar, er kann nur als Schubschaft verwendet werden |
SIG Sauer reagierte und das XM-7 durchlief auf dem Weg zum M8 mehrere Verschlankungsiterationen ( 😊 ).
Der Lauf wurde von 13 Zoll auf elf Zoll verkürzt. Der Handschutz folgerichtig ebenso.
Das Obergehäuse wurde überarbeitet und leichter gemacht. Das M8 besitzt augenscheinlich keine Schließhilfe (Forward Assist) mehr.
Am Hinterschaft konnte ebenfalls etwas Gewicht reduziert werden, indem der Klappmechanismus entfernt wurde. Der Schaft ist beim M8 nur noch ein Schubschaft, wie vom M4 her bekannt.
Das M8 wird somit auch als Carbine-Variante des XM-7 bezeichnet. Es ist jetzt etwa neun Zentimeter kürzer und ein halbes Kilogramm leichter, als das XM-7. Und bewegt sich damit im Bereich des M4.
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| Die Vorgängertestversion XM-7 hatte einen 13"-Lauf und war deutlich schwerer |
.277 Fury (6,8x51mm)
Einen neuen Weg beschreitet das U.S. Militär auch bei der Munition. Die neue Patrone 6,8x51mm, die am Zivilmarkt mit etwa vier U.S.-Dollar pro Schuss als .277 Fury verkauft werden soll, besitzt eine sog. Hybrid-Hülse. Der Hülsenkörper besteht weiterhin aus Messing, der Hülsenboden allerdings ist aus Stahl gefertigt. Diese Konstruktion erlaubt höhere Gasdrücke. Gemäß Herstellerangabe sind mit der Hybrid-Hülse 80.000 psi möglich, anstatt der 60.000 psi einer normalen Messinghülse.
Höhere Gasdrücke ermöglichen eine höhere Anfangsgeschwindigkeit und damit einhergehend auch mehr Geschossenergie ab der Mündung.
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| Hybrid-Hülse: Der Hülsenkörper besteht weiterhin aus Messing, der Hülsenboden allerdings ist aus Stahl |
6,8x51mm Ballistik
Genaue Messwerte zur Ballistik der 6,8x51mm-Patrone liegen noch nicht vor. Aber gemäß der Verlautbarungen in diversen Fachmedien produziert die 6,8x51mm fast doppelt so viel Mündungsenergie, wie die 5,56x45mm.
Im direkten Vergleich zur beliebten Long-Range-Patrone 6.5 Creedmoor kommt die 6,8x51mm immerhin noch mit gut zwanzig Prozent mehr Mündungsenergie aus dem Lauf.
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| Gemäß Herstellerangabe sind mit der Hybrid-Hülse 80.000 psi möglich, mit einer normalen Messinghülse 60.000 psi |
25-Schuss-Magazin
Für das XM-7 / M8 existierten bisher nur 20-Schuss-Magazine. Für die Soldaten, die bisher 30-Schuss-Magazine mit ihrem M4 gewohnt waren, war das ein Rückschritt in die Vietnamkriegs-Ära. Die derzeitige Standardbeladung beim M4 (Kaliber 5,56x45mm) sind sechs Reservemagazine, was sich zu einer Munitionsmenge von insgesamt 210 Schuss pro Soldat hochrechnet. „Mit den 20-Schuss-Magazinen reduziert sich die Gesamtmenge um siebzig Patronen. Was für einen Soldaten im Gefecht von großer Bedeutung ist.“, so Vertreter des U.S. Marine Corps.
SIG Sauer reagierte auch hier: Und wird 25-Schuss-Magazine für die 6,8x51mm-Patrone herstellen.










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