Mittwoch, 17. Januar 2024

Glock 20 Gen. 5 in 10mm Auto (350 Schuss)

 

Nach einem halben Jahr Verwendung hat sich die Schussbelastung der Glock 20 auf 350 Schuss erhöht. Das klingt nach relativ wenig. Jedoch wurde die Waffe meist nur auf der 50-m-Distanz genutzt. Das Gesamtpaket aus Kaliber 10mm Auto und der Leuchtpunktoptik kann dabei seine Vorteile absolut ausspielen

Das Lederholster des Herstellers 1791 Gunleather
aus Florida besitzt ein Paddel und ergänzt
die Glock 20 nahezu perfekt


Hinter der Anschaffung der Glock 20 Gen.5 im Frühjahr 2023 standen zwei Ideen. Zum einen sollte die Alltagstauglichkeit des Kalibers 10mm Auto in einem Langzeittest untersucht werden. Zum anderen war von Beginn geplant, die Pistole aufgrund ihrer MOS-Kompatibilität (MOS: Modular Optic System) mit einem LPV zu bestücken, um Vor- und Nachteile dieser Konfiguration im Allgemeinen zu testen.

Wahl des LPV
Die Anforderungen an das Leuchtpunktvisier (LPV) waren dabei klar definiert. Es sollte zwingend einen sog. Co-Witness mit der Werksvisierung einer Glock-Pistole erzeugen. Alle anderen Optionen, bei denen sich die Visierlinie durch das LPV erhöht, bzw. durch den Umbau auf eine höhere Kimme-Korn-Visierung nachträglich angeglichen werden muss, wurden von vornherein verworfen. Dafür gab es mehrere Gründe. Der „Gelegenheitskauf“ irgendeines LPV (weil es eben „gerade beim Händler lag“) sollte nicht zum nächsten Fehlkauf irgendeiner höher bauenden Kimme-Korn-Visierung führen, nur um es nachträglich wieder „passend zu machen“. In der Praxis zeigt sich, dass sich jede nachträglich montierte Kimme und jedes Korn beim Gebrauch lockern und in nicht wenigen Fällen abfallen wird.
Grds. ist des Weiteren davon auszugehen, dass jedes LPV seinen Dienst versagen kann und das auch wird. Seit LPV in Mode gekommen sind und auch immer häufiger auf Schießkursen auftauchen, zeigt sich, dass in jedem Kurs mindestens ein LPV ausfällt. Genau für diesen Zweck sollte die Möglichkeit des Schießens über Kimme und Korn gewährleistet bleiben. Ansonsten ist die Waffe unbrauchbar.
Das LPV selbst sollte in Redundanz zu seiner Stromversorgung durch eine Batterie im Optimalfall zusätzlich noch eine Stromversorgung über ein Solarpanel ermöglichen.

Paddel-Holster können bequem am Hosenbund über dem
Gürtel fixiert werden, ohne den Gürtel jedes Mal
umständlich ein- und ausschlaufen zu müssen


Wahl des Holsters
Die Rahmengröße der Glock 20 erlaubt die Verwendung von weiterverbreiteten Glock-17-Holstern nicht. Eine Neuanschaffung wird erforderlich. Zwar sind Holster für die größere Glock-Schwester verfügbar, der Markt ist aber keineswegs so reichhaltig. Aufgrund gesammelter praktischer Erfahrungen, sollte das neue Holster ein Paddel besitzen, mit dem es bequem am Hosenbund über dem Gürtel fixiert werden kann, ohne den Gürtel jedes Mal umständlich ein- und ausschlaufen zu müssen.
Die Wahl fiel auf ein Kydexholster, dessen Verriegelungssystem sich jedoch als zu wenig ergonomisch darstellte. Außerdem positionierte das Kydexholster die Glock zu hoch am Gürtel, wodurch der Ziehvorgang außerordentlich unbequem wurde.
Abhilfe bot hier die zweite Holster-Anschaffung des Herstellers 1791 Gunleather aus Florida. Das Lederholster in der „Optic-Ready-Variante“ ist speziell für die Modelle Glock 20 / 21 gefertigt. Entsprechend perfekt sitzt die Pistole im Holster. Mit der Paddel-Lösung lässt sich auch die relativ schwere 10mm-Auto-Glock bequem führen.

Das Leuchtpunktvisier muss zwingend mit der vorhandenen
Werksvisierung einen Co-Witness erzeugen. Alles andere
wird Gebastel oder Unsinn


Wahl der Munition
Von „Auswahl“ konnte zum Bestellzeitpunkt keine Rede sein. Die einzig verfügbare Laborierung war die Federal-Patrone mit einem 180 Grain Vollmantelgeschoss, das den Lauf der Glock 20 mit gerade einmal 320 Meter pro Sekunde verlässt. Was zu einer Mündungsenergie von etwa 600 Joule führt. Für das allgemeine Training ist das ausreichend. Perspektivisch sollen aber auch Ladungen von 800 oder 900 Joule mit der Waffe verschossen werden.

Auf dem Schießstand
Die bisher abgegebenen 350 Schuss absolvierte die Glock 20 erwartungsgemäß störungsfrei und mit sehr hohem Präzisionspotential. Reduziert sich beim Schießen die Größe des Ziels auf Kornbreite (also bspw. Zielbreite 25 Zentimeter auf fünfzig Meter Entfernung), kann die leistungsstarke Glock in Verbindung mit dem LPV ihre Trümpfe ausspielen.
Der Vorteil insbesondere über die 50-m-Distanz mit dem Präzisionsanspruch „Kornbreite“ liegt beim vereinfachten Zielvorgang. Anstelle von Kimme und Korn auszurichten und mit dem hergestellten Visierbild einen Haltepunkt auf dem Ziel zu finden, reicht es beim LPV aus, den Leuchtpunkt auf das Ziel zu legen. Da wo Punkt, auch Treffer – so die landläufige Meinung. Zielfehler des Schützen sowie altersschwache Augen werden bis zu einem gewissen Grad kompensiert.
Nachteilig zeigt sich jedoch der relativ helle Punkt des Holosun Elite SCS. Dieser lässt sich nur von Stufe „sehr hell“ in eine nicht wesentlich weniger helle Stufe regulieren. Beim Schießen im Freien bei Tageslicht überstrahlt der Leuchtpunkt aufgrund seiner Helligkeit mitunter das Ziel. Die Zielerfassung wird dadurch erheblich erschwert. Hier ist kurzfristig ein Austausch gegen das LPV eines anderen Herstellers zu erwarten.

Nachteilig zeigt sich der relativ helle Punkt des
Holosun Elite SCS. Dieser lässt sich auch
kaum nennenswert dimmen


Technische Daten
Modell: Glock 20
Hersteller: Glock Ges.m.b.H., Österreich
Waffenart: Selbstladepistole
Kaliber: 10 mm Auto (10x25)
L x B x H: 193 x 33 x 139 mm
Lauflänge: 117 mm
Visierlinie: 175 mm
Abzugssystem: Glock Safe Action®
Abzugsgewicht: 2,6 kg
Gewicht: 808 Gramm (mit Magazin, leer)
Mit Magazin, gefüllt: 1.150 Gramm
Magazinkapazität: 15

Erstvorstellung

Freitag, 12. Januar 2024

8.000 Schuss später: SIG P320 in 9x19

 

Alle namhaften Hersteller haben eine moderne Gebrauchspistole mit Schlagbolzenschloss (sog. „striker-fired Pistol“) im Programm. SIG Sauer hat im Jahr 2014 seine P320 in den Ring geworfen. Mit beachtlichem wirtschaftlichen Erfolg. Seit nunmehr sechs Jahren befindet sich die Compact-Version der P320 im Langzeittest


Die Kaufentscheidung für eine Kurzwaffe kann durch viele Kriterien beeinflusst werden. Kaliber, Größe, Preis. Ein weniger geeignetes Kriterium ist das „Aussehen“. Im schlimmsten Fall kauft man eine Pistole rein fürs Ego oder folgt einer Empfehlung aus dem Schützenverein. Übertreibung? Nein, passiert täglich. Meistens sind diese Waffen dann groß und silbern und haben goldene Bedienelemente.

Das Griffstück besitzt keine Seriennummer. Diese
ist lediglich in der Abzugseinheit eingraviert


Ausbildungsaufwand
Sinnvoller wäre es, die Pistole nach dem zu erwartenden Ausbildungsaufwand auszusuchen. Und hier hat der Waffenbau spätestens seit der österreichischen Pistole P80 einen Quantensprung vollzogen. Mit der Serienreife des Schlagbolzenschlosses wurde vieles einfacher. Die Zahl der Bedienelemente verringerte sich. Abzugscharakteristiken wurden universal. Für den Sektor der modernen Gebrauchspistolen gelten seither alle vorherigen Abzugssysteme als veraltet. Das Single Action Prinzip ist über einhundert Jahre alt. Double Action / Single Action Pistolen sind seit annähernd einhundert Jahren im Gebrauch. Sie galten mit ihrem Prinzip der zwei Abzugsvarianten (lang & schwer und kurz & leicht) zumindest für Männer wie Jeff Cooper schon immer als „Antwort auf eine Frage, die keiner gestellt hat“. Für Anwender von DA/SA Pistolen verdoppelt sich bspw. bei der Arbeit am Abzug der Ausbildungsaufwand. Sie müssen sowohl die Charakteristik des leichten Single Action Abzugs beherrschen, als auch den Double Action Abzug, da dieser bei jedem ersten Schuss zu bewältigen ist.
Mit jedem Bedienelement und Hebelchen, über das eine Pistole nicht verfügt, verringert sich der Ausbildungsaufwand überproportional. Gleichzeitig verringert sich natürlich auch der Trainingsaufwand und darüber hinaus die Wahrscheinlichkeit einer Fehlbedienung. Schlagbolzenschlosspistolen entsprechen damit dem Konzept einer robusten Waffenhandhabung. Der Reigen an Schlagbolzenschlosspistolen mit Polymergriffstück wird seit 2014 durch die SIG Sauer P320 ergänzt.

Der Magazinauslöser ließe sich auch auf die andere
Seite stecken. Die Kimme ist robust genug für
verletzungsbedingtes, einhändiges Repetieren am Gürtel
oder anderen Ausrüstungsteilen


P320
Die P320 wurde auf Basis der Double Action Only Pistole P250 entwickelt. Die Griffstücke sind identisch. Eine Besonderheit bei der SIG P250 und somit auch der P320 ist der modulare Aufbau, der die Waffe zu einer ganzen Pistolenfamilie werden lässt.
Zum einen gibt es drei Rahmengrößen: Fullsize, Compact und Subcompact. Für jede Rahmengröße gibt es wiederum drei Griffgrößen Large, Medium sowie Small. Außer für Subcompact Pistolen; hier gibt es nur Griffstückumfang Small. Um eine perfekte Ergonomie bei maximaler Magazinkapazität zu erreichen, hat sich SIG Sauer in die Geheimwelt der Anthropologie begeben und die Hände von 20.000 Probanden ausgewertet. Das Resultat ist eine außerordentlich komfortabel zu greifende Pistole; egal ob Frauenhand, Männerhand, links- oder rechtshändig.

Durch Drehung des Zerlegehebels
wird der Abzug deaktiviert


Kein wesentliches Waffenteil
Das Griffstück ist aus Polymerkunststoff gefertigt und enthält keine Seriennummer. Er ist somit kein wesentliches Waffenteil und kann frei erworben werden. Die Seriennummer ist in der Abzugseinheit eingraviert. Genau diese Einheit wird beim Griffstücktausch gewechselt. Ein Vorgang von wenigen Sekunden.
Die P320 ermöglicht den Umbau auf Linksbetrieb. Der Magazinauslöser kann mit wenigen Handgriffen auf die andere Seite verlagert werden. Der Schlittenfanghebel ist serienmäßig beidseitig ausgeführt. Nicht jede Schießtechnik favorisiert die Bedienung eines Schlittenfanghebels. Mitunter wird seine Verwendung gar nicht ausgebildet, sofern sich alle relevanten Handhabungen aus einem Baukastensystem heraus erledigen lassen. Der Schlittenfanghebel an der P320 ist sehr dezent gehalten, was ein unbeabsichtigtes Aktivieren nahezu ausschließt. Auch in diesem, sprichwörtlich  winzigen Detail, zeigt sich, dass die Entwickler bei SIG Sauer ihre Hausaufgaben gemacht haben.

Die Abzugseinheit kann entnommen werden


Zerlegen
Das feldmäßige Zerlegen zum Reinigen erfolgt SIG Sauer typisch mit einem Zerlegehebel an der linken Griffstückseite. Wird dieser Hebel herausgezogen, kann auch die Abzugseinheit entnommen werden. Ein Zerlegen ist nur möglich, wenn sich kein Magazin in der Waffe befindet. Der Zerlegehebel deaktiviert bei seiner Drehung über eine kleine Schubstange den Abzug. Demnach ist es möglich, jede P320 zu zerlegen, ohne vorher den Abzug betätigen zu müssen. Eine Anforderung, die so in diversen behördlichen Ausschreibungen gestellt wird.
Nach dem Zusammenbau bleibt der Abzug deaktiviert. Auch das Einführen eines Magazins ist in diesem Zustand nicht möglich. Erst, wenn der Schlittenfanghebel bewusst betätigt wurde, kann wieder ein Magazin eingeführt werden und die Abzugseinheit ist wieder aktiviert.

Oben die Abzugseinheit der P250 Double Action Only (DAO).
Unten die der P320. Der Schlittenfanghebel wurde
noch einmal verkleinert


Testwaffe
Die Testwaffe ist eine P320 Compact im Kaliber 9 mm Luger, die in den letzten sechseinhalb Jahren etwa achttausend Schuss absolviert hat. Die meiste Zeit davon diente die SIG als Leihwaffe für Teilnehmer auf Schießkursen von Akademie 0/500. In diesem Zeitraum wurde nicht einmal negative Kritik zur Waffe oder dem Schussverhalten geäußert.
Die Reinigungsintervalle waren mit eintausend bis zweitausend Schuss immer sehr lang. Trotz dieses knappen Pflegeaufwands arbeitete die P320 erwartungsgemäß störungsfrei. Beim Schießen bewahrheitet sich das Herstellerversprechen einer besonders ausgereiften Handergonomie und Haptik. Das Griffstück der P320 Compact ist ein Handschmeichler, ebenso wie das Fullsize Griffstück der P250.
Die Bauart der Kimme (SIG Sauer verzichtet auf die Verwendung einer sog. Novak Kimme) erlaubt auch einhändiges Repetieren am Gürtel oder anderen Ausrüstungsteilen, sollte das die Situation bspw. aufgrund einer Verletzung an der zweiten Hand erforderlich machen.

Im Vergleich zum Fullsize Griffstück der P250 ist die
P320 Compact deutlich führiger. Die 17-Schuss Magazine
der P250 passen auch in die P320


Zubehör
Im Lieferumfang ist ein Kydex-Holster mit Paddel enthalten. Dieses Holster genügt vollumfänglich allen Anforderungen und ist für den Alltagsgebrauch bestens geeignet.
Der Zubehörmarkt für die P320 hat sich seit der Einführung als neue Dienstpistole M17 bei den US Streitkräften in 2017 erwartungsgemäß explosionsartig vergrößert.

Griffstückumfänge: Links die M Version der P320 Compact,
Fullsize Large, Fullsize Medium und Fullsize Small


Fazit
Die P320 ist ein durchdachtes Pistolenkonzept. Die Waffe liegt gut in der Hand. Sie trifft alles, was man treffen will und sie arbeitet störungsfrei. Die typische „striker-fired“ Abzugscharakteristik ist schon mit wenig Trainingsaufwand beherrschbar. Auch für einhändige Waffenmanipulationen ist die Waffe bestens gerüstet.

Striker-fired: Per Definition verfügt die P320
über kein Schlagstück. Rechts die DAO P250


Technische Daten
Modell: SIG Sauer P320 Compact
Waffenart: Selbstladepistole
Abzugssystem: Schlagbolzenschloss
Kaliber: 9 mm Luger
L x B x H: 183 x 135 x 36 mm
Lauflänge: 99 mm
Visierlinie: 147 mm
Abzugsgewicht: 2.500 g
Gewicht, inkl. Magazin: 750 g
Magazinkapazität: 15 Schuss


Mittwoch, 27. Dezember 2023

Gaston Glock (1929 - 2023)

 

In Memoriam
Gaston Glock
19.07.1929 - 27.12.2023

Mittwoch, 20. Dezember 2023

Ruger®: American Rifle Gen. II

 

Die im Januar 2024 in Las Vegas stattfindende SHOT Show wirft ihre Schatten voraus. Vereinzelt beginnen US-amerikanische Hersteller jetzt schon, Neuheiten zu veröffentlichen: Wie zum Beispiel Ruger mit der American Rifle Generation II

(Alle Fotos: Ruger)

Die Ruger American Rifle war vor zehn Jahren eine bemerkenswerte Neuheit. Bemerkenswert vor allem deshalb, weil die Waffe als Low-Budget Modell mit möglichst hohem Qualitätsstandard auf den Markt gebracht wurde. Der damals empfohlene Verkaufspreis lag bei 449 USD.




Jetzt, eine Dekade später, bietet Ruger eine Generation II Variante an. Mehrere Verbesserungen sind in das Gewehr eingeflossen. Der empfohlene Verkaufspreis wird von Ruger mit 729 USD angegeben.



Schaft
Das neue Schaftdesign bietet eine höhere Steifigkeit und verbesserte Ergonomie. Es gibt herausnehmbare Abstandshalter, wodurch das Gewehr für verschiedene Körpergrößen besser konfiguriert werden kann. Die Schaftbacke ist je nach Visierlinienhöhe der verwendeten Optik abnehmbar.


Verschluss
Der Verschluss verfügt immer noch über drei Verriegelungswarzen und Siebzig-Grad-Öffnungswinkel. Der Kammerstengel ist austauschbar. Die American Rifle besitzt jetzt eine Drei-Stellungs-Sicherung, die in den Ruger-Marksman-Abzug integriert ist.



2 Modelle
Es wird zwei Ausführungen der American Rifle geben: Das Standard Modell (20“ Lauf) und das Ranch Modell mit einem 16“ Lauf, was zu einer Gesamtlänge der Waffe von etwa 95 Zentimeter führt. Die Läufe besitzen ab Werk eine Mündungsbremse. Ebenso ist die spiral-geflutete Laufkontur standardmäßig vorhanden (außer beim Kaliber .450 Bushmaster).




Kaliber
Ruger wird eine ganze Bandbreite von Kalibern anbieten. Neben den heutigen Standardkalibern .308 Win, 6.5 Creedmoor und .223 Rem. wird es natürlich auch Konfigurationen geben, die speziell auf die jagdliche Verwendung in den USA abzielen, wie bspw. eine .243 Win, die .450 Bushmaster, die 350 Legend oder die 7mm-08 Rem. Die Kaliber 300 Blackout und 7,62x39 sind ebenfalls geplant.


Magazine
Für die Munitionszufuhr greift Ruger auf am Markt bereits verfügbare Magazine zurück. Für die Kaliber 5,56 und 300BLK sind das „AR-Style“ Magazine. Bei den Kalibern .308 Win, 6.5 Creedmoor, .243 Win., und 7mm-08 Rem. sind es „AI-Style“ Magazine.

Service
https://ruger.com/products/americanRifleGenII/overview.html


Montag, 18. Dezember 2023

Langzeittest: OA-15 M5 (Nr. 11)

 

Rifleman fehlerfrei

Gesamtschusszahl: 1.110 + 90 = 1.200
Davon mit SD: 150

Störungen Typ I: 0
Störungen Typ II: 0
Störungen Typ III: 0
Störungen Typ IV: 0



Während eines Kurse Gewehr 1 wurde das OA-15 M5 zum Vorschießen aller Übungen benutzt. Die Waffe war mit dem ELCAN Specter bestückt. Die Optik bewies dabei einmal mehr ihre Vorteilhaftigkeit für den präzisen Einzelschuss. Egal, ob Tageslicht oder diffus beleuchtete Raumschießanlage, der Schütze erhält mit dem ELCAN immer ausreichend Fähigkeit zur Zielidentifikation.
Dementsprechend absolvierte das OA-15 M5 die Standardübung „Rifleman“ ein weiteres Mal fehlerfrei.

„Rifleman“: Das fehlerfreie Absolvieren dieser
Standardübung wird mit dem ELCAN zum Kinderspiel

Haltemarke
Ist das ELCAN gem. Herstellerangabe auf einhundert Meter eingeschossen, dient auf 25 Meter die 300-m-Haltemarke des ballistischen Absehens sehr genau für einen Fleckschuss.

Ist das ELCAN gem. Herstellerangabe auf einhundert Meter
eingeschossen, dient auf 25 Meter die 300-m-Haltemarke
des ballistischen Absehens sehr genau für einen Fleckschuss

Wiederholgenaue Montage
Werden Optiken unter Beachtung dieser drei Hinweise von Beginn an wiederholgenau montiert, ergibt sich nach Abnahme und Wiederaufsetzen keine nennenswerte Treffpunktverlagerung.


Archiv
Nr. 00 (Erstvorstellung)
Nr. 01 (Einschießen Offene Visierung)
Nr. 02 (Erster Gewehrkurs)
Nr. 03 (Gewehrkurs CCO mit ELCAN)
Nr. 04 (Rifleman mit ELCAN)
Nr. 05 (Das Präzisionswunder)
Nr. 06 (Neue Teile)
Nr. 07 (ZF-Montage)
Nr. 08 (660 Meter)
Nr. 09 (AK-Kurs)
Nr. 10 (660 Meter mit Signaturverzerrer)
Nr. 11 (Rifleman fehlerfrei)


Donnerstag, 14. Dezember 2023

Riemenhalterung AR-15

 

Im Normalfall ergeben sich zwei Schnittstellen zwischen einem Trageriemen und einem Gewehr. Sind es weniger, muss der Anwender mit den Nachteilen seines Single-Point-Sling leben. Sind es mehr, hat man etwas falsch gemacht

Zustand des Black Label im Herbst 2014

Eine Frage, die häufiger gestellt wird, ist welches Bauteil ich zur Aufnahme eines Riemens nutze. Hier kommt die Antwort in zwei Bildern:

Riemenaufnahme SIG516

Riemenaufnahme Black Label M4

Ein Stück Fallschirmschnur. Natürlich sieht das Bauteil nicht so „stylisch“ aus, wie eine eigens CNC-gefräste Aufnahme für Picatinnyschienen. Die SIG 516 arbeitet mit dieser Lösung seit zwölf Jahren und 15.000 Schuss problemlos.
Beim Oberland Arms Black Label M4 wäre aufgrund des Oldschool M4-Vorderschafts eine CNC-gefräste Riemenöse auch gar nicht verwendbar. Die Riemenaufnahme beim M4 erfolgt seit neun Jahren und über 18.000 Schuss ebenfalls mit einem Stück Fallschirmschnur.
Die relativ hohe Hitzeentwicklung in diesem Bereich stellt kein Problem dar.

Erstausstattung Black Label M4 im Herbst 2014



Dienstag, 12. Dezember 2023

Leseempfehlung: The Scout Rifle Study

 

The Scout Rifle Study: The History of the Scout Rifle and its place in the 21st Century
von Richard A. Mann


Taschenbuch: 224 Seiten
Verlag: ‎ CreateSpace Independent Publishing Platform (2018)
Format: 22 x 28 Zentimeter
Sprache: Englisch
ISBN: 978-1983512544
Preis: 38 Euro
Direktbestellung

Das Scout Rifle Konzept ist untrennbar mit dem Name Jeff Cooper verbunden. Neben einigen anderen bahnbrechenden Ideen des ewig umtriebigen Jeff Coopers im Waffenbau und in der Schießausbildung, geht auch die Scout Rifle auf ihn zurück.
Anfang der 1980er Jahre hielt Cooper auf seiner Gunsite Ranch die erste Scout Rifle Conference ab. Dort wurden erstmalig verschiedene Parameter für das Gewehrkonzept festgelegt Bspw. ein Maximalgewicht (6,6 Pound) und eine Maximallänge, die einen Meter nicht überbieten sollte. Die Scout Rifle Konferenzen finden bis heute mit ganz unterschiedlichen Teilnehmerkreisen statt.

Der renommierte US-amerikanische Fachautor Richard Mann fasst das Scout Rifle Konzept in seinem Buch The Scout Rifle Study zusammen. Mit über zweihundert Seiten gilt das Buch als umfassendstes Werk zum Thema.
Richard Mann beschreibt die Faktoren, die zum Konzept geführt haben, betrachtet die verschiedenen Versuche und die Machbarkeit ganz allgemein.
Egal, ob man schon auf einen Erfahrungsschatz und Hintergrundwissen zum Thema verfügt oder erst am Anfang des Weges zum „Rifleman“ steht, das Buch The Scout Rifle Study birgt Erkenntnisgewinn.

Webseite des Autors: https://empty-cases.com/blog/about-richard-mann/


Freitag, 8. Dezember 2023

Tasmanian Tiger: TT Tele Lens Bag

 

Hochwertige Kameraobjektive sind oft unentbehrliche Werkzeuge, die den Risiken von Witterung, Stößen und unsachgemäßer Handhabung ausgesetzt sind. Daher ist der Schutz dieser empfindlichen Ausrüstung von größter Bedeutung, um die Funktionsfähigkeit der in vielen Fällen kostspieligen Gerätschaften zu sichern


Von Patrick Rinas

Der Tasmanian Tiger Tele Lens Bag oder auch Teleobjektiv-Tasche ist eine speziell für mittlere Teleobjektive entwickelte gepolsterte Tasche, die gleichermaßen für Fotografen und Outdoor-Enthusiasten entwickelt wurde. Die Außenmaße betragen grob 24 Zentimeter Höhe mal zwölf Zentimeter Durchmesser. Mittels Zwei-Wege-Reißverschluss lässt sich die Tasche nahezu komplett öffnen und gibt so Zugriff auf den Innenraum, sodass auch größere Objektive, wie zum Beispiel das 70-200 mm, entsprechend Platz finden. Der Deckel ist mit einem signalroten Stück Gurtband markiert und stets gut zu finden. Eine Dehnfuge an der Front ermöglicht auch die Aufnahme von Objektiven mit montiertem Stativ-Fuß. Für kleinere Objektive lässt sich der Innenraum mittels Kletteinsatz unterteilen. So können auch zwei kleine Objektive oder ein kleines Objektiv samt Zubehör, wie Ersatz-Akkus oder Schraubfilter sicher mitgeführt werden. Die Tasche ist TT-typisch hochwertig verarbeitet und bietet keinen Grund zur Beanstandung. Alle Nähte sind kompromisslos sauber und gerade ausgeführt, wie man es von einem Qualitätshersteller erwartet.

Möglich: Objektive mit zehn Zentimeter
Durchmesser und 24 Zentimeter Länge

Immer gut geschützt
Das Außenmaterial ist aus 700D Cordura gefertigt und bietet so einen guten Schutz bei leichtem Regen, hoher Luftfeuchtigkeit und vor Abnutzung. Innen ist Tasche mit einer polsternden Zwischenschicht sowie einem weichen Innenstoff ausgestattet, welche die Kräfte aus Erschütterungen und Stößen ausreichend absorbieren. Die ersten Außeneinsätze hat die Tasche mit Bravour bestanden.

Dank Dehnfuge: Auch Objektive mit
montiertem Stativ-Fuß sind transportabel

Vielseitige Montagemöglichkeiten
Der große Vorteil einer taktischen Tasche sind die vielfältigen Montagemöglichkeiten. Hier kommen wir zum wichtigsten Punkt: Im Gegensatz zu herkömmlicher Schutztaschen bietet der TT Tele Lens Bag beidseitige D-Ringe für die Aufnahme eines Gurts. Kombiniert mit einem bereits vorhandenen Trageriemen oder sonstigen Gurt, kann die Objektiv-Tasche als leichtes Gepäck wie eine Art Umhängetasche getragen werden (Gurt separat erhältlich). In einigen Fällen lässt sich so auf den dedizierten Fotorucksack verzichten. Zusätzlich sind auf der Rückseite Molle-Streifen vernäht, welche die Tasche auf allen Molle-kompatiblen Ausrüstungsgegenständen oder einem Hosengürtel bis fünfzig Millimeter Breite montierbar machen. Falls das nicht nötig sein sollte, lässt sie sich selbstverständlich auch einfach lose in einem Rucksack unterbringen. Der kostbare Inhalt ist so oder so immer sicher aufbewahrt.

Natürlich: Alle TT-Produkte sind
MOLLE-kompatibel

Fazit
Seit einiger Zeit widmet sich Tasmanian Tiger neben seiner sonst recht militärischen Ausrichtung auch immer mehr dem Thema Fotografie und Kameraequipment. Outdoor-Freunde und aktivere Fotografen kommen hier voll auf ihre Kosten. Zumal das Preis-Leistungsverhältnis, im Vergleich zu den bekannten Fotoequipment-Herstellern im Premiumsegment, sehr human ist. Für alle, die sonst mit der vom Kamerahersteller beigelegten Tasche unterwegs waren, gibt es hier definitiv ein sinnvolles Upgrade. Die Farbauswahl beträgt neben dem gezeigten Oliv auch noch schwarz, sowie titangrau.

Optional: Jeder vorhandene Schultertragegurt
kann am Lens Bag auch befestigt werden

Technische Daten:
Maße: ca. 24 x 11,5 x 12 Zentimeter
Gewicht: 185 Gramm
Material: 700D Cordura
Farbauswahl: Oliv, Schwarz, Titangrau
Preis: ca. 34 Euro

Service

 

Dienstag, 5. Dezember 2023

1791EDC: Easy-Slide Large Flex Loop

 

Der Begriff „Every Day Carry“, oder kurz EDC, meint diverse Gegenstände, welche tagtäglich mitgeführt werden sollten. Natürlich gibt es findige Hersteller, die genau für diesen Zweck geeignete Taschen und Organisationslösungen anbieten. Einige davon sind sogar formschön und edel verarbeitet

Entgegen des etwas sperrigen Namens
Easy-Slide Large Flex Loop lässt sich die Tasche
sehr angenehm am Hosengürtel tragen und nimmt
nützliche Gegenstände auf (Fotos: Hersteller)


Für einige Menschen bedeutet EDC: Auge, Hand und Gehirn. Dinge eben, die tagtäglich dabei sein sollten und in deren Gebrauch man bestenfalls auch noch geschult ist. Manchmal erweitert sich diese Palette aber um eine kleine Taschenlampe, ein Taschenmesser oder Multi-Tool, einen Stift, den Schlüsselbund und anderen Krimskrams. Das könnte man auch alles zusammen mit dem Labello und dem Tourniquet in eine Bauchtasche werfen. Dann ist es aber weder eine formschöne noch edle Organisationslösung.

Die Multi-Tool Schlaufe ist auch groß genug für
ein zweireihiges Pistolenmagazin der
Kaliber .45ACP oder 10mm Auto


1791EDC
Eine US-amerikanische Firma bietet hierfür jedoch stylische und qualitativ hochwertige Taschen an. Die Firma hat das Programm zum Name gemacht und heißt 1791 EVERYDAY CARRY®. Ist in Miami, Florida ansässig und liefert auch problemlos nach Europa. Zur Produktpalette gehören Gürteltaschen aus hochwertigem Leder in verschiedenen Größen.

Der 1791EDC Tool Organizer ist in drei Farbvarianten
erhältlich, passt auf 38 Millimeter breite Gürtel
und kostet etwa fünfzig US-Dollar (Foto: Hersteller)

Anfangs wirkt das Leder etwas steif und die Taschen
eng und klein. Nach einigen Tagen der Nutzung erhöht
sich der Tragekomfort deutlich (Foto: Hersteller)


Modelle
In der so genannten Solo-Ausführung nehmen diese Taschen entweder nur ein Multi-Tool oder Messer auf. In der kombinierten Large Flex Loop Variante stehen drei Stauräume zur Verfügung. Diese können gefüllt werden mit einem kleinen Taschenmesser, Taschenlampe und Multi-Tool. Im Test zeigte sich, dass die Tasche für das Multi-Tool auch groß genug ist, um ein zweireihiges Pistolenmagazin zu führen. Darüber hinaus kommt das Large Flex Loop mit einem Schlüsselring an dem z.B. ein Karabinerhaken befestigt werden könnte.



Befestigungsoptionen
Die 1791EDC Tool Organizer kommen in drei möglichen Varianten der Befestigung am Hosengürtel. Der Large Flex Loop kommt als Easy-Slide und Action-Snap Ausführung. Erstere meint, ein Auffädeln auf den Gürtel. Bei der zweiten Variante kann die Tasche mit zwei Druckknopfverschlüssen auf den Gürtel geknöpft werden. Die dritte Option ist ein Gürtel-Clip, mit dem die Tasche einfach nur auf den Gürtel aufgesteckt werden kann. In dieser Variante ist aber nur der kleinere Action-Clip Duo Organizer erhältlich, der lediglich eine Taschenlampe, ein Multi-Tool und flache Gegenstände in Kreditkartengröße fasst.

In der Action-Clip Duo Variante ist der Organizer
etwas kleiner und kann über einen Clip am Hosengürtel
befestigt werden. Er bietet Platz für eine Taschenlampe,
ein Multi-Tool und Gegenstände in Kreditkartengröße.
Preis: Dreißig US-Dollar (Fotos: Hersteller)

Erstgebrauch
Beim Erstgebrauch wirkt das Leder sehr steif. Die Taschen sind für den angedachten Verwendungszweck und die vorgesehenen Gegenstände ausnahmslos zu eng und zu klein. Aber schon nach einigen Tagen der Nutzung gibt das Leder nach und der Tragekomfort erhöht sich deutlich.


Dauergebrauch
Es ist erstaunlich, wie schnell man sich an das tägliche Führen selbst des relativ großen Easy-Slide Large Flex Loop gewöhnt. Der Organizer trägt nicht auf und hindert weder beim Sitzen noch bei sonstigen Bewegungen.

Die Ausführung Action-Snap kann auf den Hosengürtel
geknöpft werden. Sie nimmt ein Multi-Tool auf, bzw.
ein Pistolenmagazin. Ein Schlüsselring ist inkludiert.
Der Preis liegt bei 25 US-Dollar (Fotos: Hersteller)

Fazit
Erstklassige Verarbeitung mit hochwertigem Leder. Alles in drei Farben verfügbar und über drei verschiedene Optionen am Gürtel anzubringen. Der Kundendienst bei 1791EDC ist vorbildlich und der Versand nach Europa kein Problem. Vermutlich wird es nicht beim Kauf von nur einem 1791EDC Tool Organizer bleiben.

1791 Gunleather fertigt auch stabile Ledergürtel aus
schwerem amerikanischen Ochsenfell. Die Farbpalette
reicht von hellbraun über dunkelbraun bis schwarz sowie
dem sog. „Vintage-Look“ mit Abriebspuren (Fotos: Hersteller)

Service
https://1791gunleather.com/1791-edc/


Samstag, 2. Dezember 2023

Leseempfehlung: Die Heilkraft der Kälte

 

Die Heilkraft der Kälte
von Dr. Josephine Worseck



Taschenbuch: 188 Seiten
Verlag: Riva (2020)
Format: 17 x 24 Zentimeter
ISBN: 978-3742312174
Preis: 19,99 Euro
Direktbestellung

Während der unbedarfte Großstadtmensch sein Heil in immer weiteren und neuen Impfungen sucht, um „Gesund zu bleiben“, tritt eine Methode der natürlichen Stärkung des Immunsystems mehr und mehr aus dem Schatten. Das Besondere: Für diese Methode ist nichts weiter erforderlich, als Überwindung und Entschlossenheit (und vielleicht Eier, die dabei auch schon mal auf Rosinengröße schrumpfen können). Die Rede ist vom Kältetraining nach der Wim-Hof-Methode.
Die promovierte Molekularbiologin und Heilpraktikerin Dr. Josephine Worseck ist die erste deutschsprachige zertifizierte Wim-Hof-Trainerin. Im Buch „Die Heilkraft der Kälte“ fasst sie leichtverständlich alles Wichtige und Wesentliche zusammen.
Nach dem Studium der fünf Kapitel ist man für den ersten Sprung ins kalte Wasser gewappnet. Nur die Ausführung obliegt einem noch selbst. Und zugegebener Maßen gelingt es der Autorin Josephine Worseck sehr gut, den Reiz auf diese Grenzerfahrung zu wecken.
Im ersten Kapitel beschreibt sie Allgemeinheiten der Wirkung von Kälte auf unsere Körper. Sie beschreibt Gefahren, wie Hypothermie und Erfrierungen und geht ausführlich auf Anfängerfehler ein. Allein dieser Abschnitt rechtfertigt den Kauf des Buches.
Im zweiten Kapitel geht es um Methoden der Kälteanwendung einschließlich eines historischen Abrisses.
Die nachweislich positiven Auswirkungen von Kälteanwendungen im Freizeit- und Leistungssport werden in Kapitel drei erläutert. Dabei geht es um Regeneration aber auch um Leistungssteigerung und um eine Optimierung der langfristigen Leistungsentwicklung.
Kälte und Immunsystem ist der Schwerpunkt in Kapitel vier. Schon Sebastian Kneipp publizierte Ende des Neunzehnten Jahrhunderts Standardwerke und verwies darauf, wie Kältereize das Immunsystem positiv beeinflussen können.
Die Auswirkungen sind: Stressabbau, Muskelentspannung, Schmerzlinderung, gesünderer Schlaf und Glücksgefühle auf Knopfdruck. Das Buch verspricht also Erkenntnisgewinn und fördert die Lust auf das Anfangen.