Montag, 30. September 2019

Die Waffenkultur – Ausgabe 48 (September/Oktober 2019)


Ausgabe 48 (September/Oktober 2019)

Die September/Oktober Ausgabe hat folgenden Inhalt:

Runderneuerung: Tikka T3 im GGS Schaft
Zwei-Punkt-Riemen von Helikon-Tex
Objektivdurchmesser bei ZF: Der 56er-Mythos
Glock: Der Waffenmeister
Russische Nahkampfmittel: RKG-3
Zubehör: AK Magazine
Standardübungen (24): Der 10-14 Drill
Andres Industries: Wärmebildgerät Tig-IR™
Modernes Kampfkleid: MBDU von Helikon-Tex
Das Kalenderblatt: South Armagh Sniper
Teilrevision: Neues Waffengesetz in der Schweiz 
Buchvorstellung: Killing Zone von Harry McCallion und Personenschutz durch Aufklärung von Thilo Ohrmundt




Freitag, 27. September 2019

Standardübungen (24): 10-14-Drill


Bei diesem Selbstladegewehr-Standard begibt sich der Schütze aus stehender Position in den Liegendanschlag und feuert zehn Schüsse ab, wofür er 14 Sekunden Zeit hat. Diese Fortgeschrittenenübung ist demnach auch mit EU-Kastrationsmagazinkörpern zu bewältigen

Von Arne Mühlenkamp




Ursprung
Die Übung ist inspiriert vom sogenannten Carbine-Hat-Qualification Drill des US-amerikanischen Ausbilders Kyle Defoor. Der Anspruch wurde etwas reduziert, indem die Trefferfläche von einer 10er-Ringscheibe auf ein Rechteck von 45 x 75 cm vergrößert wurde. Damit wird die Übung auf 25 Meter maßstabsgerecht umsetzbar.

Ablauf
Der Schütze startet im Stehendanschlag, Gewehr in einer Bereitschaftsposition vorzugsweise „Low-Ready“. Auf das Startsignal des Timers begibt er sich in den Liegendanschlag und gibt zehn Schüsse ab, wofür er insgesamt 14 Sekunden Zeit hat.
Wird die Übung über eine Distanz von einhundert Metern absolviert, sollte das Ziel eine Ausdehnung von 45 cm Breite und 75 cm Höhe haben. Steht nur eine 25-Meter-Schießbahn zur Verfügung, kann das maßstabsgerecht angepasste Zielmedium „Delta-Drill-Scheibe“ genutzt werden.
Die Übung gilt nur mit zehn Treffern als erfüllt. Es ist nicht möglich, sich „Strafsekunden“ bei Fehlschüssen zu erkaufen und so über eine schnelle Zeit den Drill auch mit Fehlschüssen zu erfüllen.

Elemente
Analysiert man den Gesamtablauf, ergeben sich zwei wesentlich Bausteine: Das Einnehmen des Liegendanschlag und das Abfeuern der zehn Schüsse. Schafft der Anwender Teil 1) innerhalb von vier Sekunden auszuführen, bleiben ihm weitere zehn Sekunden für zehn Schuss, was einem moderaten Schießrhythmus von einen Schuss pro Sekunde entspricht.
Das Fortgeschritten Niveau dieser Übung zeigt sich im Detail, spätestens jedoch beim ersten praktischen Durchgang.
Der Anwender muss beherrschen, in vier Sekunden eine stabile Plattform im Liegendanschlag aufzubauen sowie seinen Natürlichen Zielpunkt auszurichten. Sind diese beiden Voraussetzungen (stabil und Natural Point of Aim) nicht erfüllt, wird es nicht möglich sein, die zehn Treffer zu platzieren. Beim Schießen selbst sind wiederrum die Grundfertigkeiten des Schießens gefragt: Visierbild, Haltepunkt, Abkrümmen und Nachzielen.

Zielmedium
Als Zielmedium dient eine Delta-Drill-Scheibe.

Fehler
Das bloße Fallenlassen in irgendeine liegende Position und das stumpfe Abfeuern von zehn schnellen Schüssen grob in Richtung des Ziels, führt nicht zum Erfolg. Das Einnehmen des Liegendanschlags sollte über Referenzpunkte passieren, unmittelbar gefolgt vom Ausrichten in den Natural Point of Aim. Dieser Gesamtbewegungsablauf gehört zum kleinen Einmaleins der Gewehrschießtechnik.
Der Anwender muss des Weiteren in der Lage sein, auch unter Zeitdruck die Grundfertigkeiten des Schießens richtig umzusetzen.

Schusszahl & Zeitansatz
Für einen Durchgang sind zehn Schuss erforderlich. Bei Verwendung der Delta-Drill-Scheibe ist es möglich, zwei Durchgänge in Folge zu absolvieren. Auf einer 25-m-Bahn liegt der Zeitansatz inkl. Auswertung bei weniger als zwei Minuten.

Steigerungsmöglichkeit
Eine Steigerungsmöglichkeit besteht darin, die Trefferfläche zu verkleinern bzw. die Übung gem. dem Original aus einhundert Meter Entfernung auf eine 10er-Ringscheibe (NRA B-8) zu absolvieren.



Dienstag, 24. September 2019

British SAS Operative Kills 5 Jihadi Terrorists in Seconds With Benelli M4


After breaching a suspected bomb factory, a British SAS operative engaged the enemy with a Benelli M4, killing five, including two wearing suicide vests





A British SAS operative killed five jihadi terrorists in a mere seven seconds. And he did it running a Benelli M4 shotgun. The breacher made immediate contact in Iraq recently, and with quick work likely saved several members of his team.
While deployed to Iraq, a 12-man SAS team, working with MI6 agents and Iraqi special forces, conducted a raid on an Islamic State outpost in Baghdad, reported dailystar.co.uk. The teams gained intel of a suspected bomb factory in the Iraqi capital.

British SAS Goes to Work with Benelli M4

After watching the house for several days, they gather additional intel of a planned multiple suicide bombing mission, according to dailystar.co.uk. So just before dawn, a breaching team entered through a doorway into a courtyard. There, they ran into heavily armed opposition forces.

One of the breachers immediately opened fire with a Benelli M4 shotgun. In short order, he reportedly killed three would-be bombers, according to dailystar.co.uk. “The terrorists were no more than a few feet away when the SAS team came face to face with them,” an unnamed source told dailystar.co.uk.

“One of the breach team opened fire with a shotgun and shot dead three before they could get a shot off,” the source continued. “Another two terrorists appeared from a building and he neutralized them as well. It was a case of bang, bang, bang, then bang, bang. It was over in seven seconds.

“Several other terrorists emerged from the building but immediately surrendered and began panicking as two of the bodies didn’t have heads – they thought they were about to be executed,” reported dailystar.co.uk.

After the chaotic fight, a source said the team found suicide vests on two the dead enemy combatants. The vests each contained slabs of plastic explosives. They also contained ball bearings, clearly meant to cause casualties in a crowded space, according to dailystar.co.uk