Dienstag, 1. November 2016

Ruger Precision Rifle (RPR) Gen. 2



Seit Ruger vor etwa einem Jahr das preisgünstige und AR-kompatible Präzisionsgewehr vorstellte, ist die Waffe zu einem regelrechten Verkaufsschlager geworden. Die Nachfrage übersteigt das Angebot bei weitem. Auch gebraucht dürfte sich die Waffe sehr rar machen. Denn wer eine hat, behält sie.

(Foto: Ruger)

Zur IWA 2016 bestellt, kam die eMail des Importeurs Albrecht Kind GmbH (akah.de) im Oktober dann doch etwas überraschend: Eine Ruger Precision Rifle in .308 Win wäre lieferbar. Noch Interesse? Bei der angespannten Liefersituation, die sich aufgrund der wenigen RPR, die den Weg aus USA nach Europa finden, ergibt, fiel die Antwort nicht schwer.



Bei der gelieferten Waffe handelt es sich um eine Generation 2; wenn man das so bezeichnen will. Im Gegensatz zur Ursprungsvariante besitzt die Gen. 2 einen anderen Vorderschaft ohne Picatinny Rail. Dadurch ist es grds. möglich, Zielfernrohre niedriger zu montieren. Bzw. ein ZF mit einem 50-mm-Objektiv so zu montieren, dass der Schütze noch zu einer entspannten Kopfposition kommt.
Außerdem bekam der Lauf der Gen.2 einen Feuerdämpfer. Die Gen. 1 hatte lediglich ein Mündungsgewinde.
Zu guter Letzt erhielt die Gen.2 eine Verschlussabdeckung aus Aluminium.



Optisch ist die Verwandtschaft zum AR-15 / AR-10 frappierend. Griffstück, Sicherung, Magazinschacht sind nahezu identisch. Eine „Receiver Extension“, in der sonst Buffer und Schließfeder untergebracht sind, ist auch vorhanden. Bei der RPR läuft beim Repetieren der Verschluss darin. Wird der Schaft abgeklappt, lässt sich der Verschluss entnehmen.



Der Schaft ist in Höhe und Länge stufenlos verstellbar und ließe sich auch gegen einen MagPul Schaft austauschen. Natürlich ebenso das Griffstück. zum Lieferumfang gehören zwei Pmag-Magazine á zehn Schuss. Die 20er Pmag Magazine passen ebenso. Darüber hinaus – und das ist eines von sieben Patenten an der RPR – kann die Munitionszufuhr auch über Accuracy International AICS-Magazine erfolgen.



Ausgestattet wird die Testwaffe vorerst mit einem Vortex Razor HD Gen II 3-18×50 in einer SPUHR-Montage ohne Vorneigung.
Mehr dazu hier oder in Waffenkultur.

(Foto: Ruger)

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